Macht Sport
intelligent? (Adaptives
Koordinationstraining [Life Kinetik, Tanzen]
und aerobes Ausdauertraining)
Steigert
Koordinationstraining die geistige Verarbeitungsgeschwindigkeit?
Erste Untersuchungen des von Horst Lutz entwickelten adaptiven Koordinationstrainings (Life
Kinetik) lieferten vielversprechende Ergebnisse.
So ließ sich z.B. in der Studie von Matthias Grünke (2011) feststellen, dass
lernschwache Kinder, die 15 x 25min. Life-Kinetik-Training absolviert hatten
deutlich stärker ihre Aufmerksamkeits- und fluide
Intelligenzleistung verbessern konnten, als eine Kontrollgruppe, die bekannte
Sportspiele absolviert hatte.
Aber auch das Erlernen von neuen Tanzschritten könnte geeignet sein, die
grauen Zellen - auch im hohen Alter - zu fordern und zu fördern
(Kattenstroth et al. 2012).
Am Ende der Episode werfen wir noch einen Blick auf die Studienlage zum aeroben
Ausdauertraining (Jogging, Walking, Nordic Walking, etc.). Sind entsprechende
Trainingsprogramme geeignet, Alzheimer und
Demenz entgegenzuwirken?
Keywords: Intelligenztraining - Gehirnjogging -
Kognitives Training - adaptives Koordinationstraining - Life Kinetik - Horst Lutz - Felix
Neureuther - Dortmund - Matthias Grünke - n-back-Training - motorisches Training -
geistige Flexibilität - Verbesserung der Balance - Aufmerksamkeitskontrolle - Exekutive Funktionen
- Kinder mit Lernproblemen - Life Kinetik vs. typische Sportspiele - Single-Blind-Studie -
Versuchsleitereffekte - d2-Aufmerskamkeitstest - Zahlenverbindungstest - fluide
Intelligenz - Verarbeitungsgeschwindigkeit - Tanzen - Kattenstroth - Jogging -
Walking - Nordic Walking - aerobes Ausdauertraining - Meta-Analyse von Smith et al. (2010) -
Erickson et al. (2011): Hippocampus-Wachstum nach aerobem Ausdauertraining
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- Nach dem Training war die Tanzgruppe der
Kontrollgruppe in vielen (kognitiven) Tests überlegen:
-> Aufmerksamkeitstests
-> Reaktionsgeschwindigkeit
-> Hand-Arm-Feinmotorik
-> Haltung/ Gleichgewicht
-> ...
-> kein signifikanter Effekt auf die fluide Intelligenz
(Raven-Matrizen)
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