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Episode
34:
Intelligenz - Unterschiede in der Hardware
(3/3)
Lässt sich die
Intelligenz in einem bestimmten Bereich unseres Gehirns lokalisieren? Eine
besonders verdächtige Region ist der präfrontale Cortex
(PFC). In diesem Bereich des Gehirns ist nicht zuletzt dann besonders
viel los, wenn unser Arbeitsgedächtnis gefordert
ist.
Das Arbeitsgedächtnis ermöglicht es uns nicht nur, Informationen zu
merken, sondern diese auch mental zu manipulieren - mit ihnen zu
"arbeiten".
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Arbeitsgedächtnis (Konstrukt
aus der Kognitiven Psychologie) und der Intelligenz
(Differentielle
Psychologie)?
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Episode
33:
Intelligenz - Unterschiede in der Hardware
(2/3)
Ein zentrales Merkmal der Intelligenz ist
die enorm hohe
Geschwindigkeit des Denkens.
Intelligente Menschen sind in der Lage unterschiedlichste Problemstellungen
innerhalb kürzester Zeit zu erfassen und geeignete Lösungen zu finden. Eine sehr
plausible Erklärung für dieses Phänomen liefert die Myelinhypothese: Bei intelligenteren Menschen
seien die Axone (Verbindungskabel zwischen den Nervenzellen) besser "isoliert".
Myelinisierte Axone leiten elektrische Impulse - und somit die Information -
um ein Vielfaches schneller
weiter als nichtmyelinisierte Axone. Auch andere Hypothesen werden
diskutiert...
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Episode
32:
Intelligenz - Unterschiede in der Hardware
(1/3)
Die Datenlage ist eindeutig: Die
Gene spielen bei der
Ausbildung der Intelligenz eine entscheidende Rollle. Im Durchschnitt können
ca. 50 Prozent der
Intelligenzunterschiede (der Varianz) zwischen Menschen durch Unterschiede in
den Anlagen erklärt werden.
Aber wie kommt man auf diese 50 Prozent? Und warum werden sie häufig falsch
verstanden?
Außerdem:
Was ist im Gehirn intelligenter
Menschen
anders?
Wie hängen Intelligenz und Schulerfolg
zusammen?
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Episode
31:
Was ist Intelligenz?
In der
öffentlichen Diskussion herrscht zumeist kein klarer Konsens, was Intelligenz
eigentlich ist.
Auch manch ein Psychologe weicht augenzwinkernd aus:
"Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst." (Boring,
1923) Eine sich weniger im Kreis drehende Definition könnte lauten:
Intelligenz ist die allgemeine Aufgaben- bzw.
Problemlösefähigeit.
Um Klarheit zu gewinnen, werfen wir einen Blick auf die
Anfänge der Intelligenzforschung und auf aktuelle Modelle der
Intelligenz.
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Episode
30:
Speed Reading (2/2)
- Schneller lesen, mehr
verstehen
Neben einer Reihe marktschreierisch
angepriesener Wundermethodoen (z.B. das Photo-Reading nach Paul Scheele) gibt
es einige bewährte Speed Reading-Techniken, die
auch zunehmend wissenschaftlich erforscht werden.
Diese Techniken beruhen vor allem auf dem Ablegen von drei alten
Gewohnheiten:
1. Subvokalisieren (inneres
Mitsprechen)
2.
Regression (Zurückspringen im Text)
3. Zu enger Blickfocus (jedes Wort wird einzeln fixiert)
So sinnvoll und hilfreich diese Gewohnheiten beim Leseerwerb in der Kindheit
gewesen sein mögen, so hinderlich sind sie oft für den erwachsenen
Leser...
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Episode
29:
Speed Reading (1/2) - Macht
Schnell-Lesen glücklicher?
Obwohl der Fähigkeit des
schnellen Lesens mit großem Verständnis im Alltag eine
herausragende Bedeutung zukommt, wird diese Fähigkeit im Erwachsenenalter eher
selten weiterentwickelt.
Dabei könnte unser Gehirn in vielen Fällen schneller lesen, wenn wir z. B. nicht
jedes (noch so unbedeutende) Wort einzeln fixieren würden oder wenn wir unseren
Blick nicht andauernd auf bereits Gelesenes zurückspringen lassen würden
(Regression).
Kein Wunder, dass diese Unterforderung des Gehirns oft in
Langeweile mündet, unsere Gedanken abschweifen und wir angesichts der
miserablen Leseleistung frustriert
sind.
Schnelles
Lesen (bzw. Denken) scheint dagegen das Potenzial zu haben, uns
(zumindest kurzfristig) glücklicher zu
machen
(Pronin & Wegner,
2006).
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Episode
28:
Rechtschreibschwierigkeiten:
Späte Förderung (2/2)
Eine große Stärke unseres Gehirns ist die Fähigkeit, aus
vielen Einzelbeispielen allgemeine Regeln zu
generieren und diese auch anzuwenden.
Somit werden viele Rechtschreibmuster und
Rechtschreibregeln beim allgemeinen Schriftsprachgebrauch
quasi nebenbei mitgelernt.
Allerdings gelingt dieses unbewusst ablaufende (implizite) Lernen bei weitem nicht
immer. Daher setzen gute Trainingsprogramme (z.B. Das Marburger
Rechtschreibtraining von Dr. G. Schulte-Körne) auf
das bewusste (explizte) Einüben von
Rechtschreibregeln.
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